Psycholog:innen, Psychotherapeut:innen, psychologische Online-Beratung? Wir bringen Licht ins Dunkel!
- onlinepsychologinn
- 8. Apr.
- 2 Min. Lesezeit
All diese ähnlich klingenden Begriffe können sehr verwirrend sein, wenn Du auf der Suche nach einer geeigneten Unterstützung für Dich bist. Hier erklären wir Dir die Unterschiede:
Psychologin:
Eine Psychologin hat ein Studium der Psychologie abgeschlossen. Sie beschäftigt sich mit dem Erleben und Verhalten von Menschen, kann Diagnosen stellen und in verschiedenen Bereichen arbeiten, z. B. in der Forschung, Beratung oder Wirtschaft. Sie darf jedoch keine psychischen Erkrankungen behandeln, es sei denn, sie hat eine therapeutische Zusatzausbildung.
psychologische Psychotherapeutin:
Eine Psychotherapeutin behandelt psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen. Sie hat nach dem Psychologiestudium eine mehrjährige Ausbildung in Psychotherapie absolviert und ist staatlich approbiert. Sie arbeitet mit wissenschaftlich anerkannten Therapieformen wie konitiver Verhaltenstherapie oder Tiefenpsychologie.
Psychiaterin:
Eine Psychiaterin ist eine Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie. Sie hat Medizin studiert und sich auf psychische Erkrankungen spezialisiert. Im Gegensatz zur Psychotherapeutin darf sie Medikamente wie Antidepressiva verschreiben und behandelt oft schwere psychische Störungen.
Psychotherapie:
Psychotherapie ist die gezielte Behandlung psychischer Erkrankungen durch Gespräche, Übungen und therapeutische Methoden. Sie wird von approbierten Psychotherapeutinnen oder Psychiaterinnen durchgeführt und kann je nach Therapieform kurz- oder langfristig sein.
Psychologische Beratung:
Psychologische Beratung kann von Psychologen, Psychotherapeuten aber auch von anderen Personengruppen ausgeführt werden, da sie grundsätzlich kein geschützter Begriff ist. (Bei uns, also Miriam Frisch und Natasha Maldonado, bekommst du psychologische Beratung von psychologisch sehr fundiert ausgebildeten Psychotherapeutinnen, da wir nach dem Psychologiestudium die Psychotherapeutenausbildung mit einer staatlichen Prüfung abgeschlossen haben). Die psychologische Beratung unterstützt Menschen bei einer Vielzahl persönlicher, zwischenmenschlicher oder beruflicher Probleme mittels unterschiedlicher psychologischer Herangehensweisen, häufig über das Gespräch, aber auch durch angeleitete Übungen etc. Psychologische Beratung gilt nicht als Heilbehandlung und wird meist nicht von der Krankenkasse übernommen.
Heilpraktikerin für Psychotherapie:
Eine Heilpraktikerin für Psychotherapie hat keine psychologische oder medizinische Ausbildung, sondern eine Heilpraktikerprüfung im Bereich Psychotherapie abgelegt. Sie darf eigenständig psychotherapeutisch arbeiten, jedoch keine Medikamente verschreiben oder schwerwiegende psychische Erkrankungen behandeln.
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